Prozessbeschreibung

Prozessbeschreibung

Eine systematische und detaillierte Beschäftigung mit der Zukunft Österreichs fand bisher vor allem in einem engen institutionellen, thematischen und regionalen Rahmen statt. Der Zielhorizont bei allen diesen Prozessen liegt meist bei 3 bis 5 Jahren, deshalb geht es primär um kleinere Veränderungsschritte. Allerdings hat bisher keine Institution systematisch und ernsthaft die Frage bearbeitet, wohin die großen, sich schon heute anbahnenden Veränderungen Österreich in der nächsten Generation führen werden. Für den Wirtschaftsstandort in seiner Gesamtheit existiert keine langfristige Vision, die die Veränderungen in ihrer Komplexität und mit den Konsequenzen für verschiedene Branchen und Akteure beinhaltet und als Leitbild für die künftige Entwicklung Österreichs dienen könnte.

Mit Create32 beschreitet der Wirtschaftsbund neue Wege - abseits der konventionellen, politischen Prozesse. Um die Generierung immer gleicher Ideen zu vermeiden, laden wir eine bunt gemischte Gruppe internationaler und nationaler Expert/innen und Unternehmer/innen aus allen Branchen ein. Wir sind besonders stolz, dass wir über 30 junge, dynamische "Zukunfts-Macher" für unseren Innovationsprozess begeistern konnten, von denen 1/3 unter 35 Jahre alt, die Hälfte weiblich ist und zwei Drittel international sind. Unsere Teilnehmer sind schon jetzt ihrer Zeit voraus und können Österreich tatsächlich neu denken.

Open Innovation – Die neue Form der Politikgestaltung

Der Wirtschaftsbund hat sich für einen noch nie da gewesenen, innovativen Prozess entschieden, der in mehrfacher Weise mit den Paradigmen der Vergangenheit bricht und Modellcharakter für eine neue Form der Politikgestaltung hat:
  • „Open Innovation“ für die Politik
    Erstmals werden wissenschaftliche Prinzipien von „Open Innovation“ und offene Suchprozesse in Österreich im politischen Kontext angewendet. Das bedeutet, dass die Kreativität und das Wissen unabhängiger Expert/innen und Akteur/innen aus der Wirtschaft (wie Unternehmer/innen und Mitarbeiter/innen) genützt wird, um komplett neue Ideen zu entwickeln, die sich stark von bisherigen Konzepten und dem Ist-Zustand unterscheiden.
  • Neutraler, ergebnisoffener Prozess
    Der Prozess ist offen und neutral. Damit schafft er die Basis für breite Akzeptanz.
  • Heterogene und internationale Expert/innen
    Die teilnehmenden Expert/innen und Akteur/innen weisen sehr unterschiedliche Kompetenz-Profile auf, um der Heterogenität der Wirtschaft gerecht zu werden. Sie sind selbst innovativ oder weisen fortschrittliche Bedürfnisse auf. Sie wurden im Zuge eines mehrmonatigen internationalen Suchprozesses ausgewählt.
  • Jung und weiblich
    Damit sichergestellt wird, dass nicht nur Akteure aus der Vergangenheit und der Gegenwart die Zukunft bestimmen, sondern auch jene, die vom Zeitraum 2032+ vor allem betroffen sind, freut es uns besonders, dass 1/3 unter 35 Jahre alt und die Hälfte weiblich ist.
  • Raum für große Veränderungen
    Die Vision für Österreich 2032 schreibt sich nicht über Nacht. Die einzelnen Stationen des Innovationsprozesses sind daher von April 2012 bis Anfang 2013 angesetzt. Drch den ungewöhnlich langen Zeithorizont ergibt sich großer Gestaltungsspielraum: In 20 Jahren kann sich ein Land stark verändern. Selbst schwerfällige Systeme mit langen Lebenszyklen können innerhalb dieses Zeitraums realistisch reformiert werden.


weitere Inhalte zum Thema
die create32 experten

lernen sie die create32 experten kennen

Christine Spernbauer
|
Max Scheichenost
|
Andreas Wildberger
|
Clemens Wass
|
Werner Wutscher
|
Karl Grabner
|
Fred Gault
|
Valerie Keller
|
Oliver Holle
|
Jonas Matthing
|
Johannes Lindner
|
Markus Raml
|
Kurt Oberholzer
|
Mario Cervantes
|
Irene Fialka
|
Alexander Burz
|
André Catana
|
Peter McDonald
|
Bettina Lorentschitsch
|
Marion Pötz
|
Gernot Maier
|
Peter Haubner
|
Oliver Alexy
|
Dr. Anthony Warren
|
Gwendolyn Regina Tan
|
Steffen Wagner
|
Thomas Novacek
|