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Haubner: Innovation ist unsere Zukunftsvorsorge

Create32 geht in die nächste Phase: Wirtschaftsbund generiert Maßnahmen für innovativen Wirtschaftsstandort - Erstmals "Open innovation"-Prozess im österreichischen Politik-Kontext

Österreich zählt noch zu den wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandorten in Europa. Doch Indien, China, Russland, USA und Co. befinden sich schon auf der Überholspur. Ohne Innovation werden wir unseren Status weder halten, noch verbessern können. Denn Wirtschaft, Wachstum und Innovation werden in Zukunft eine Symbiose bilden. Wenn wir auch in Zukunft an der Spitze mitspielen wollen, müssen wir jetzt Gas geben", betont der Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, Abg.z.NR, der vor diesem Hintergrund im Sommer 2012 den Innovationsprozess "Create32" gestartet hat. Nun geht das Projekt in die nächste Phase: 27 internationale Experten haben im Rahmen eines dreitägigen "Implementation Labs" an konkreten Vorschlägen gearbeitet, wie die visionären Ideen, die in der ersten Phase erarbeitet wurden, umgesetzt werden können. Ziel des Wirtschaftsbundes ist es, aus diesem Maßnahmenkatalog konkrete Vorschläge für das nächste Regierungsprogramm zu generieren. "Innovation ist unsere Zukunftsvorsorge. Aber Innovation muss man auch zulassen", verdeutlicht Haubner dazu im heutigen "WirtschaftsBlatt".

Ein innovativer Wirtschaftsstandort braucht Unternehmen, die ihre innovativen Ideen umsetzen können. Die beiden Themen Innovation und Entrepreneuship, also Unternehmensgründung, lagen daher im Fokus des Implementation Labs. Dabei wurden konkrete Lösungsvorschläge erarbeitet, die die Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen und Neugründer verbessern. "Das Create32-Team hat dabei bewiesen, dass wirksame Maßnahmen nicht unbedingt teuer sein müssen. Damit Österreich vom 'Innovation follower' zum 'Innovation leader' aufsteigen kann, brauchen wir vor allem eine neue Innovations-Kultur", so Haubner, der auf eine IMAS-Umfrage verweist, wonach drei Viertel der heimischen Unternehmen Innovation als besonders wichtig bezeichnen, doch jeder Zweite beklagt Schwierigkeiten bei der Umsetzung von innovativen Ideen im Betrieb. "Eine Lösung für dieses Problem ist die verstärkte Vernetzung von Unternehmen mit der Industrie und Forschungseinrichtungen. Wir brauchen aber auch spürbare Maßnahmen zur Reduzierung von Bürokratie und Steuerlast, die kreative Unternehmer oft behindern, ihre Innovationspotenziale auszuschöpfen", erläutert der Create32-Initiator.

Mit Create32 wendet der Wirtschaftsbund erstmals "Open Innovation" im österreichischen Politik-Kontext an: "Wir wollen nicht 'more of the same'. Darum nützen wir das heterogene Wissen internationaler Vordenker, um tatsächlich neue Maßnahmen entwickeln und umsetzen zu können, die Österreich in Zukunft international zu einem der wettbewerbsfähigsten Länder machen", erklärt Haubner abschließend.
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